Shakespeare-Challenge 2012: Romeo und Julia (1)

Im Rahmen der Shakespeare-Challenge 2012 starten wir im Monat Januar mit seiner wohl bekanntesten Tragödie “Romeo und Julia” – die Liebesgeschichte um ein junges Paar, welches entgegen der Verfeindungen seiner Familien zueinander findet. Im Lesezeitraum vom 01.-31. Januar 2012 habt Ihr nun Zeit die Tragödie zu lesen – egal in welcher Fassung bzw. Ausgabe. In meinem Fall handelt es sich um die gesammelten Tragödien in der Ausgabe des Patmos Verlags. Bei LovelyBooks gibt es eine Leserunde dazu, falls Ihr Euch genauer über die verschiedenen Aufzüge austauschen wollt. Ihr könnt natürlich über Eure Teilnahme Bloggen oder es aber nur für Euch selbst lesen. Für alle Blogger habe ich hier fünf Fragen zusammengestellt, die Ihr bitte in Eurer Besprechung beantwortet:

1) Was gefällt Euch an dieser Tragödie gut bzw. nicht so gut?
2) Würden Romeo und Julia heute noch als Paar bestehen (inkl. Begründung)?
3) Welche Bücher mit ähnlichem Liebeshintergrund fallen Euch dazu ein?
4) Was macht gerade diese Tragödie von Shakespeare Eurer Meinung nach bis heute so besonders?
5) Was ist Euer Lieblingszitat?

Wenn Ihr darüber gebloggt habt, dann hinterlasst den Link einfach in einem Kommentar, damit Euch die anderen Teilnehmer auch finden können. Das Bild zur Challenge dürft Ihr selbstverständlich verwenden. Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Teilnahme! Offizieller Hashtag für Twitter ist #wsc2012

Romeo und Julia als kostenloses E-Book (Kindle Edition) sowie Online lesen beim Projekt Gutenberg + Romeo und Julia – die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes + Romeo und Julia – Reclam-Ausgabe + Romeo und Julia als Hörbuch – gesprochen von Katharina Thalbach bei Audible +

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Sonntagsfreuden: ein frohes neues Jahr 2012!

Ich wünsche all meinen Lesern, Freunden und Kollegen ein frohes neues Jahr 2012! Nutzt diesen ersten Tag des Jahres um Euch ein bisschen zu erholen, Euch auf das kommende Jahr einzustimmen und Pläne zu schmieden. Prinzipiell ist dies ein Tag wie jeder andere auch, es ist alles eine reine Einstellungssache. Aber mir gefällt die Idee noch einmal von vorne anfangen zu können. Einen Grund zu haben alles Negative hinter sich zu lassen und mit neuer Motivation Projekte anzugehen.

Wir alle machen Fehler – genau das macht uns Menschen aus. Aber auch, dass wir diese als Fehler erkennen, aus ihnen lernen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen. Wir alle streben nach Glück – auch das macht uns Menschen aus. Jeder von uns hat seine eigene Definition von diesem Glück: eine gesunde große Familie, Erfolg im Beruf oder im Sport, möglichst viel von der Welt zu sehen oder die große Liebe zu finden. Was auch immer Ihr Euch für dieses Jahr vorgenommen habt – ich wünsche Euch möglichst viel Erfolg darin und dass Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Gebt nicht auf. Setzt Euch kleine Ziele, die Ihr dann Stück für Stück höher setzen könnt. Seid dankbar für jeden einzelnen Tag, der Euch gegeben ist und für die Zeit mit Euren Lieben. Lasst Euch nicht beirren, kleinreden oder gar von eigenen Ängsten begrenzen.

Ich wünsche Euch ein fantastisches Jahr 2012 mit allen Möglichkeiten, die das Leben Euch zu bieten hat. Danke, dass Ihr mich auf meinen Wegen begleitet und an Eurem Leben teilhaben lasst.

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Zum Jahresende 2011: literarischer Rückblick

Katrin von Buchsaiten (die, das muss an dieser Stelle auch mal erwähnt werden – in den letzten Wochen von der Bloggerkollegin zur Freundin geworden ist) hat auf ihrer Homepage zum inzwischen 3. literarischen Jahresrückblick aufgerufen und dem schliesse ich mich sehr gern an – zur Inspiration für andere Leser und zur Motivation für mich selbst:

1. Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Das war tatsächlich “Ich. Darf. Nicht. Schlafen.” – da hatte mich über Wochen das unattraktive Cover abgeschreckt. Ich hielt es im Übrigen zuerst auch für ein Jugendbuch, das Cover empfand ich als billig und es entspricht nicht im mindesten dem sehr spannenden Inhalt. Als ich dann aber tatsächlich mal wieder nicht schlafen konnte und ein Buch suchte, dass mich von weiteren Grübeleien ablenkt, fiel es mir wieder in die Hände. Der Titel ist in diesem Fall ein Versprechen und meine Augen flogen geradezu über die Seiten. Das Ende kommt erwartet – trotzdem ein toller Thriller, der mich mit seiner Qualität und der Idee positiv überrascht hat.

2. Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?
Hm, das ist schwierig bis unmöglich. In den letzten Wochen hatten es die Bücher mit mir insgesamt nicht leicht. Ich konnte mich nicht richtig aufs Lesen konzentrieren und habe deswegen sehr viele Romane und Hörbücher abgebrochen – unabhängig von deren Qualität. Deswegen setze ich bei dieser Frage mal aus.

3. Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Definitiv Alex Capus. Ich war in der Buchhandlung Lehmkuhl zu seiner Lesung und von ihm live so begeistert, dass ich dort gleich sieben seiner Bücher gekauft habe. Zudem ist sein Roman “Léon und Louise” eines meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr. Die zarte und dennoch leidenschaftlich beschriebene Liebesgeschichte um zwei Menschen inmitten des zweiten Weltkriegs und die entgegen aller Trennungen immer wieder zueinander finden. Alex Capus hat während der Lesung so charmant und voller Witz über die Liebe gesprochen, wie es wohl tatsächlich nur ein Franzose kann und mich damit mit einem wunderbaren Stil mitten ins Herz getroffen. Er ist einer der Gründe, warum ich im nächsten Jahr mein Französisch auffrischen und nach Paris reisen will und damit definitiv meine Autoren-Neuentdeckung in 2011!

4. Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Hier habe ich mich für “Arkadien fällt” von Kai Meyer entschieden. Seit einiger Zeit gehen mir die um Aufmerksamkeit schreienden Cover vieler Thriller und Liebesromane so auf die Nerven, dass ich für die dunkle und ruhige Wirkung des dritten Teils der Arkadien-Trilogie wirklich dankbar bin – für mich auch das schönste Cover der kompletten Reihe. Zudem ist Lila meine Lieblingsfarbe. In der Reihe um Rosa und Alessandro spielt das Düstere und Geheimnisvolle eine große Rolle, die Liebe ist stets von Gefahren umgeben, was sich für mich sehr passend im Cover wiederfinden lässt.

5. Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?
Einfach ganz viele Bücher. Es gibt kein spezielles Buch, auf dass ich mich im Besonderen freue. Jedesmal, wenn ich eine Buchhandlung betrete oder auf der Messe zwischen den Regalen stöbere, dann möchte ich sie alle haben und sie alle lesen – ich bin einfach maßlos, gierig und kann mich nicht zwischen ihnen entscheiden. Muss ich ja aber auch nicht. Statt dessen freue ich mich auf alle Neuerscheinungen, auf alle Hörbücher, auf alle E-Books und was mir sonst noch Literarisches zwischen die Finger kommt – auf ein seitenreiches Jahr 2012!!!

Eigentlich müssten hier natürlich viel mehr Bücher Erwähnung finden, schliesslich wanderten wieder soviele Seiten in 2011 zwischen meinen Fingern hindurch. Also nehme ich mir natürlich ganz ordentlich vor, dass sich das im neuen Jahr ändern wird und ich sowohl mehr lese als auch mehr blogge – einverstanden? :-)

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Neuzugänge kurz vor Jahresende

So kurz vor Jahresende haben es noch einige Neuzugänge in mein Regal geschafft, darunter vier Bücher aus der Buchhandlung Glatteis (meinem Hauptdealer, was jegliche Literatur rund um Mord & Totschlag angeht) sowie ein literarisches Weihnachtsgeschenk meiner lieben Freundin Marie (die als Buchhändlerin ja sozusagen Expertin ist).

Aus der Buchhandlung Glatteis:
- Jens Inti Habermann “Serienmörder im Europa des 20. Jahrhunderts”
- Elizabeth Subercaseaux “Eine fast perfekte Affäre”
- Reinhard Haller “Das ganz normale Böse – Warum Menschen morden”
- Rafik Schami “Die dunkle Seite der Liebe”

Von Marie:
- David Foenkinos “Nathalie küsst”

Leseberichte folgen!

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Freitagsfüller: 09. Dezember 2011


1. Der beste Weg um mich glücklich zu machen: Starbucks Chai-Tea Latte mit Espresso.

2. “Judaswege” von Ben Berkeley lese ich gerade, und lausche gespannt dem Hörbuch “Einmal durch die Hölle und zurück” von Josh Bazell (ungekürzte Audible-Version).

3. Mein Adventskranz existiert in diesem Jahr nicht.

4.Das Leben an sich ist unglaublich.

5. Es nähert sich das Jahr 2012 und damit ein neuer Abschnitt voller Chancen, Träume und fabelhafter Pläne.

6. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt um die Wahrheit zu sagen – man sollte es trotzdem tun.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gemütliches Zusammensein mit Hund und Büchern, morgen habe ich eine Einladung zu einem netten und wahrscheinlich alkoholreichen Essen geplant und Sonntag möchte ich mit einer neuen Bücherfreundin Frühstücken gehen!

Eine Aktion von Barbara.

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Sonntagsfreuden: Kriminelle Leselust

Seit einigen Wochen quälte ich mich mit einer Leseunlust herum. Das ist auf der einen Seite ein Indiz dafür, dass es mir nicht gut geht und auf der anderen Seite beruflich natürlich auch nicht ideal. Aber kein Buch konnte mich richtig begeistern, was allerdings zum Großteil weder an Buch noch an Autor lag. Gestern war ich dann mit meiner Freundin Miriam in der Stadt und während sie nur an an Kleidung denken konnte, hatte ich die ganze Zeit nur einen Gedanken im Kopf: ich will heute Bücher kaufen! Und tatsächlich, kurz vor Ladenschluss fielen wir dann in der Münchner Krimibuchhandlung Glatteis ein, die für ihre gute Beratung im Krimi- und Thrillerbereich bekannt ist. Die Buchhändlerin Monika Dobler hat mir mit Miriam zusammen ein nettes Paket für meine aktuelle Blutlust zusammengestellt, dem ich mich an diesem Sonntag voller Leidenschaft widmen werde:
-> Mark Benecke “Aus der Dunkelkammer des Bösen”
-> Wulf Dorn “Trigger”
-> Ben Berkeley “Judaswiege”
-> Stephan Harbort “Wenn Frauen morden”
Ich habe wieder richtig Lust Stunden in Büchern zu verbringen, sie am Stück durchzulesen und vor allen Dingen auch Lesungen zu besuchen. Wer mich besser kennt, der weiß, was für eine Sonntagsfreude das für mich bedeutet! Ich wünsche Euch einen schönen 2. Advent.

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Freitagsfüller: 02. Dezember 2011


1. Jetzt ist Dezember und ich weiß wirklich nicht, wo die ersten 11 Monate hin sind .

2. Ich will keine einzige Sekunde in diesem Leben – ob Glück oder Leid – vergessen.

3. Ich höre das Hörspiel “Die Geisterseher”.

4. Ich funktioniere am besten unter Stress.

5. Eigentlich ist es egal, aber ich lebe trotzdem.

6.Ich freue mich auf die kommenden Wochen mit Schnee und Kälte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Arbeit und Lesen und Kuscheln mit dem Hund im Bett, morgen habe ich Shopping mit Miriam & Party mit Marcel geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, Joggen gehen und dann in netter Begleitung in den Shakespeare-Film!

Freitagsfüller – eine Idee von Barbara.

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Eines Tages….

In den letzten Wochen und Monaten sind sehr viele Ereignisse über mich hereingebrochen, eigentlich mehr als mir lieb ist, mehr als ich aktuell verarbeiten kann. Normalerweise nähre ich mich vom Chaos und je mehr, desto besser – je schneller, desto energiegeladener bin ich. Aber das geht nur, wenn ich der aktive Part in der Handlung bin, dann kann ich mich einstellen und damit umgehen. Allerdings sind mir da Dinge einfach passiert, die ich so sicher nicht wollte und nicht freiwillig noch einmal erleben will. Dinge, die mich einfach zuviel Kraft kosten und mein Leben um 180 Grad gedreht haben, so dass ich mich jetzt erst wieder neu orientieren muss.

Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wer ein wahrer Freund ist – so klischeebeladen das auch klingen mag. Auf einmal sind Menschen für mich da, mit denen ich nicht gerechnet habe und brechen Menschen weg, die ich gerade jetzt am meisten gebraucht hätte. Danke an all diejenigen, die da sind. Danke an meine Miss Zauberhaft alias Steffi, an Mareike, Ute, Miriam, Katrin, Claudia, Bianca, Simon und meine Bookgirls reloaded und natürlich noch viele mehr.

Solche Phasen sind wichtig um daran zu wachsen. Allerdings bedeutet Wachstum oft einfach auch Schmerz, wenn man sich von alten Dingen und Gewohnheiten trennen muss. Was davon richtig und was falsch ist, das wird sich vielleicht erst in einigen Monaten zeigen, wenn überhaupt. Aber wenn ich tief in mir auf mein Bauchgefühl und mein Herz höre, dann sind die getroffenen Entscheidung richtig, auch wenn das nicht immer jeder verstehen mag oder gar akzeptieren kann. Ich ertrage Stillstand nicht, bin rastlos und getrieben und immer auf der Suche nach dem großen Glück, meinem ganz großen persönlichen Plan sozusagen. Mein Vater hat mich gelehrt, mich stets nur mit dem Besten zufrieden zu geben, egal in welchen Bereichen und mich mit Menschen zu umgeben, die auch nur das Beste für mich wollen und bedeuten. Dies umzusetzen und klar zu sehen ist schwierig, ohne Zweifel – manchmal sieht man das ja auch erst im Nachhinein. Allerdings mache ich lieber Fehler, anstatt es nicht wenigstens ausprobiert und den Umständen eine Chance gegeben zu haben.

Ich bin ein gläubiger Mensch. Ich denke, dass manche Dinge nicht ohne Grund passieren und dass es darauf ankommt, was man aus der Situation und den gegebenen Umständen macht. Dass aus all der Trauer und dem Schmerz eine neue Kraft wächst, die man für künftige Zeiten braucht und wir das Glück erst zu schätzen wissen, wenn wir auch das Leid kennen. Vor wenigen Monaten dachte ich noch, dass 2011 das glücklichste Jahr meines Lebens wird, inzwischen ist alles anders. Ich gebe mir noch bis zum 31.12. um dies zu durchleiden, um zu trauern und zu zweifeln und danach gehts wieder nach vorne – wohin dieser Weg auch führen wird. Danke an alle, die online und offline mit mir gehen werden.

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Der Leserpreis – die besten Bücher 2011 stehen fest!

Mit Preisen ist das ja so eine Sache und normalerweise halte ich davon nicht viel. Meist geht es nämlich eher danach wen die Jury für besonders elitär hält oder wer schlichtweg zur Preisverleihung erscheint – das kann im besten Fall eine gute Auswahl von Experten bedeuten, im schlimmsten Fall ist es eine Sache von Vitamin B. Allerdings gibt es ja tatsächlich auch noch Publikumspreise oder welche, die ganz einfach nach Verkaufszahlen = Erfolg gemessen werden und damit bin ich dann schon eher einverstanden.
Nun schon im dritten Jahr wird der Leserpreis von LovelyBooks verliehen. Das ist auf der Arbeit immer ein ziemlicher Aufwand und wir sind nervlich alle ein bisschen durcheinander, weil wir von der Nominierungsphase über die Abstimmungs- und dann die Gewinnerphase ziemlich viel programmieren, organisieren und mailen müssen und alles zeitlich gebündelt. Trotzdem bin ich dann stets aufgeregt wie die Leser reagieren und abstimmen werden – gehen sie wirklich nach Verkäufen oder ist am Ende auch ein Geheimtipp dabei?
Heute morgen war ich dann schon um 6 Uhr wach und hoffte, dass unser Programmierer die Zahlen schon geschickt hätte, leider musste ich mich noch ein paar Stunden gedulden. Und was soll ich sagen? Leider sind die wenigsten meiner Lieblingsbücher dieses Jahres auf die ersten Plätze gekommen – wie erwartet ist die Abstimmung für mich dennoch nicht ausgegangen. Und vor allen Dingen war der Preis in diesem Jahr ein noch größerer Erfolg als die Jahre zuvor, über 30.000 Stimmen und knapp 6.000 Shares auf den Social-Media-Kanälen, von dem tollen Feedback der Autoren ganz zu schweigen, das macht dann auch die Überstunden wieder wett. Ich habe unten einmal meine Stimmen aufgezählt und mich würde interessieren, was so Eure Lieblingsbücher waren, wie habt ihr denn so abgestimmt?

Meine Stimmen beim Leserpreis 2011:
Allgemeine Literatur: “Anatomie einer Affäre” von Anne Enright
Spannung: “Ich. darf. nicht. schlafen.” von S.J. Watson
Romantik: “Léon und Louise” von Alex Capus
Fantasy/Science-Fiction: “Arkadien fällt” von Kai Meyer
Historische Romane: “Der dunkle Thron” von Rebecca Gablé
Kinder-/Jugendbuch: “Die Tribute von Panem” von Suzanne Collins
Sachbuch: “Ich denke, also spinn ich” von Jochen Mai und Daniel Rettig
Hörbuch: “Dampfnudelblues” von Rita Falk
Titel: “Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen” von Aimee Bender
Cover: “Der Friedhof in Prag” von Umberto Eco

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Sonntagsfreuden: Bloggermädelstreffen

Vor einigen Wochen gingen auf Twitter die Tweets hin und her, dass man sich doch unbedingt mal live treffen müsse – so in einer kleinen Gruppe von Bloggermädels. Kurz und gut, also habe ich sie alle eingeladen, für dieses Wochenende sollten sie nach München kommen, bei mir und Frau Ansku übernachten und wir würden zusammen das Tollwood erobern und endlich mal ohne 140-Zeichenbegrenzung quatschen können. Man mag mich vielleicht naiv nennen, schliesslich kannte ich nur drei der Mädels schon vorher und ich hätte mir ja sonstwen ins Haus holen können – aber jeder von uns kannte ja zumindestens eine Frau persönlich und damit schliesst sich der Vertrauenskreis wieder.

Gestern Mittag trafen nun also Stück für Stück alle bei mir ein, erst Blumenpost, dann Frau Muemmel, dann Mairegen, Frau Ansku und Frau Wagnerwahn. Alle eingesammelt und ab mit der Kindergärtnerin = mir zum Tollwood, um dort dann noch auf Frau Kassiopeia und Liamie zu treffen. Das Tollwood ist ein riesiges Winterfestival in München, wo es Nahrung, Kunstkram, Musik, Kosmetik, Kleidung, ganz viel Süßes und noch viel mehr Menschen gibt. Gar nicht so einfach so einen Haufen Mädels da noch im Auge zu behalten und völlig unmöglich mit jedem genug Zeit zu verbringen, geschweige denn wirklich etwas von den tollen Ständen mitzubekommen. Reizüberflutung von allen Seiten. Nach einer Nahrungsaufnahme in Form von Baguette, Wraps, Döner, Crepe und Getränken (natürlich verteilt aufgenommen) ging es deswegen dann wieder zu mir – zum Quatschen, Tratschen, über Männer lästern. Dafür hatte Mairegen “Gesprächsstoff” mitgebracht, d.h. über 100 Fragen, die wir laut vorgelesen und dann die Antworten ausgetauscht haben wie z.B. “Beschreibe in drei Worten den perfekten Mann!”. Hier wäre ein Livestream sicherlich sehenswert gewesen – “Sex and the City” ist dagegen nur ein blasser Abklatsch!

Am heutigen Sonntag haben wir dann erst einmal ausgeschlafen, Wagnerwahn bei Frau Ansku und Mairegen, Blumenpost und Frau Muemmel bei mir – beim gemütlichen Frühstück in der “News Bar” trafen wir wieder zusammen und unterhielten uns über die beruflichen und familiären Pläne, die perfekte Hand- = Wickeltasche, Büchervorlieben und vieles mehr. Viel zu schnell verging die Zeit mit Euch allen und ich bin immer noch ein bisschen überfordert von all den vielen Charakteren, Einstellungen, Talenten, Herzensangelegenheiten, weswegen mir auch die Worte fehlen um in diesem Artikel das Treffen in sinnvolle Worte zu fassen. Ich bin hin und weg, dass Ihr alle aus ganz Deutschland hergekommen seid, per Bahn, Auto und sogar dem Flugzeug. Gerade mal 24h für Euch alle sind aber eben einfach zu wenig, weswegen wir das schnellst möglich wiederholen sollten. Wo gehts 2012 hin?

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