263) Buchkolumne: Fernando Trías de Bes mit “Der Zeitverkäufer”

Ein normaler Typ in einem normalen Land führt ein normales Leben: er arbeitet den ganzen Tag um Geld für Frau und Kinder und den Bankkredit für das Haus zu verdienen und wird dies auch noch vierzig Jahre lang tun, bis er alles abbezahlt hat. Doch da hat der normale Typ eine Idee: er macht sich selbständig und verkauft ab jetzt das, was keiner hat, was jeder will und was grundsätzlich in Massen vorhanden ist - Zeit! Und so kann sich ab jetzt jeder fünf Minuten Zeit kaufen und die Welt der normalen Bürger ist nicht mehr wie zuvor….

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Weitere Informationen zum Buch:
Fernando Trías de Bes mit “Der Zeitverkäufer”; erschienen im August 2008 bei dtv; im Original “El vendedor de tiempo. Una sátira sobre el sistema económico” im Jahr 2005; Übersetzung: Luis Ruby; 159 Seiten; Neupreis: 7,90 Euro; ISBN: 978-3-423-34498-2

Die spanische Website des Autors: Fernando Trías de Bes + Mehr zum Buch und eine Leseprobe gibts bei dtv, gelesen und bewertet wurde es von der Berliner Literaturkritik + Karla hat das Buch im Blog von Jochen Mai gewonnen + Neue Aufnahmequalität dank Zoom H4 + Karlas Rezension bei Amazon +

2 Responses to “263) Buchkolumne: Fernando Trías de Bes mit “Der Zeitverkäufer””


  1. 1 Andrea W. Sep 6th, 2008 at 17:58

    Hallo Karla,

    dann mal eine kurze Zusammenfassung der Vita für alle, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind:

    Fernando Trias de Bes wurde 1967 in Barcelona geboren, deshalb fühlt er sich als Katalane, Spanier, Europäer und Weltbürger. Seine Mutter wurde wegen des Spanischen Bürgerkrieges in Extremadura geboren, verlebte die Kindheit in Alicante, wo ihre Familie ursprünglich herkam und lebte bis sie Fernandos Vater heiratete in Madrid. Sein Vater dagegen wurde in Barcelona geboren, wuchs dort auf und lebte dort und so folgte Fernando den Fußstapfen seines Vaters und lebt bis heute in Barcelona.

    Er wird oft gefragt was er denn beruflich mache, und dazu sagt er, dass er sich das auch öfters fragt. Er ist studierter Wirtschaftler, der BWL an den Unis in Esade und Michigan studiert hat und arbeitet als Wirtschaftsprofessor. Andererseits schreibt er auch Romane und Kurzgeschichten. Deshalb bezeichnet er sich vor allem als Humanist und “unruhige Person”. Seine kreativen Schwung bezeichnet er fast als obsessiv. Er ist verrückt nach Mathematik, Statistik und Kreativität; Bereiche, die mehr miteinander zu tun haben, als man denkt.

    Seine Leidenschaft ist die Musik, aber da er sehr spät mit dem Musizieren angefangen hat, spielt er nur ziemlich schlecht Klavier. Denn um besser zu spielen fehlt es ihm einfach an Rhythmus und den grundlegenden Techniken. Und so merkte er eines Tages, dass er seine Kreativität besser mit Worten als mit Tönen ausdrücken konnte und so kam er dann schließlich zum Schreiben.

    Fernando Trias de Bes schreibt etwas drei Bücher pro Jahr, allerdings kann er höchstens einen Aufsatz und einen Roman pro Jahr auch publizieren.

    Er möchte aber weiter schreiben und diesen Rhythmus - einen Aufsatz und ein Buch pro Jahr - beibehalten.
    Weiterhin schreibt er auch Drehbücher für Kinofilme sowie Artikel. Das alles macht er aber nur um seine Kreativität auszuleben. Schriftsteller möchte er nämlich nicht sein. Man könnte sagen, er hat mit dem Schreiben ein Medium gefunden um sich auszudrücken, das zu ihm passt.

    Auf seiner Homepage gibt es deshalb noch mehr zu sehen, denn das ist seine ganz persönliche Webseite, auf der er sich mit dem Schreiben, mit Musik, Kreativität, Kursen und Werkstätten beschäftigt.

    Quelle: Bio auf http://www.triasdebes.net/

  2. 2 Karla Sep 7th, 2008 at 10:51

    Hallo Andrea,

    vielen lieben Dank für die Übersetzung, damit hast Du Deinem Podcast:
    http://www.andreawwillswissen.de ja mal wieder alle Ehre gemacht! Hätte ich ja gleich an Dich denken können - merke es mir mal für den nächsten spanischen Autor!

    Liebe Grüße,

    Karla

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