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	<title>Kommentare fuer Buchkolumne</title>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:19:11 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Der Lesemarathon - mein Fazit nach 800 Seiten von Franzi</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2672&#038;cpage=1#comment-63967</link>
		<dc:creator>Franzi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:48:59 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ich wäre da gerne wieder dabei. Wirklich tolle Idee. 
Leider habe auch ich nicht die 24h durchgehalten und mich tagsüber viel zu sehr ablenken lassen. Aber ich würde schon gerne einmal komplett durchhalten. Vielleicht ist das ja auch eine Sache der Übung? ;-)
Viele Grüße
Franzi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich wäre da gerne wieder dabei. Wirklich tolle Idee.<br />
Leider habe auch ich nicht die 24h durchgehalten und mich tagsüber viel zu sehr ablenken lassen. Aber ich würde schon gerne einmal komplett durchhalten. Vielleicht ist das ja auch eine Sache der Übung? <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Viele Grüße<br />
Franzi</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Der Lesemarathon - mein Fazit nach 800 Seiten von Dani</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2672&#038;cpage=1#comment-63958</link>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 16:12:30 +0000</pubDate>
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		<description>Finde ich eine tolle Idee! Dann hätten wir auch genug Zeit, Aufgaben zu überlegen usw. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei... und dieses Mal ohne Ikea und die kompletten 24 Stunden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde ich eine tolle Idee! Dann hätten wir auch genug Zeit, Aufgaben zu überlegen usw. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei&#8230; und dieses Mal ohne Ikea und die kompletten 24 Stunden!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Lesemarathon: Zwischenstand nach dem 1. Buch von sevda</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2668&#038;cpage=1#comment-63956</link>
		<dc:creator>sevda</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 16:54:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin im Geiste bei Euch und beneide Euch richtig um den Readathon:) beim nächsten mal bin ich hoffentlich dabei. :)

Die Aktion ist super!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin im Geiste bei Euch und beneide Euch richtig um den Readathon:) beim nächsten mal bin ich hoffentlich dabei. <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Aktion ist super!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Lesemarathon: Zwischenstand nach dem 1. Buch von Dani</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2668&#038;cpage=1#comment-63955</link>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 16:32:43 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Karla,

ja, ich bin der Ikeahölle entkommen - war alles etwas kompliziert, da wir einen ganz bestimmten Tisch wollten und laut Internet waren 6 Stück da. Haben dann auch den Zettel für die Warenausgabe bekommen, an der Kasse bezahlt, ewig an der Warenausgabe gesessen (und dort viiieeel gelesen), um schließlich zu erfahren, dass der Tisch irgendwie nicht am Lager ist... toll. Das gleiche hatten wir vor einer Woche schonmal. Naja, jetzt wird er kostenlos geliefert, sobald er wieder da ist. Ein Glück, dass ich mich ein bisschen mit Kaufverträgen auskenne ;-)

Ansonsten habe ich Buch 1 jetzt durch - "Das Tal 2" ist dann doch noch ganz nett geworden und "Die kleine Dame" ist auch geschafft. Wirklich eine süße Geschichte und besonders die Illustrationen sind goldig.

Ingwer hatte ich auch, allerdings zum bestellten Sushi :-) Magst du eigentlich diesen Chai Tee Latte? Habe eine Packung gekauft, aber mir schmeckt er nicht so... kann ich ja nächste Woche mit ins Büro bringen. Wenn den von euch jemand mag!

Wie läuft es bei dir? Kommst du voran und vor allem: Schaffst du 24 Stunden? Ich fühle mich jetzt irgendwie schon müde. Gleich wird mir mein Freund mal - vielleicht komplett - ein Buch vorlesen. Mal sehen, wie das klappt.

Na dann weiterhin viel Durchhaltevermögen, aber ist ja nicht so schwer bei tollen Büchern :-)

Man liest sich...

Dani</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Karla,</p>
<p>ja, ich bin der Ikeahölle entkommen - war alles etwas kompliziert, da wir einen ganz bestimmten Tisch wollten und laut Internet waren 6 Stück da. Haben dann auch den Zettel für die Warenausgabe bekommen, an der Kasse bezahlt, ewig an der Warenausgabe gesessen (und dort viiieeel gelesen), um schließlich zu erfahren, dass der Tisch irgendwie nicht am Lager ist&#8230; toll. Das gleiche hatten wir vor einer Woche schonmal. Naja, jetzt wird er kostenlos geliefert, sobald er wieder da ist. Ein Glück, dass ich mich ein bisschen mit Kaufverträgen auskenne <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten habe ich Buch 1 jetzt durch - &#8220;Das Tal 2&#8243; ist dann doch noch ganz nett geworden und &#8220;Die kleine Dame&#8221; ist auch geschafft. Wirklich eine süße Geschichte und besonders die Illustrationen sind goldig.</p>
<p>Ingwer hatte ich auch, allerdings zum bestellten Sushi <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Magst du eigentlich diesen Chai Tee Latte? Habe eine Packung gekauft, aber mir schmeckt er nicht so&#8230; kann ich ja nächste Woche mit ins Büro bringen. Wenn den von euch jemand mag!</p>
<p>Wie läuft es bei dir? Kommst du voran und vor allem: Schaffst du 24 Stunden? Ich fühle mich jetzt irgendwie schon müde. Gleich wird mir mein Freund mal - vielleicht komplett - ein Buch vorlesen. Mal sehen, wie das klappt.</p>
<p>Na dann weiterhin viel Durchhaltevermögen, aber ist ja nicht so schwer bei tollen Büchern <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Man liest sich&#8230;</p>
<p>Dani</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesemarathon: Zwischenstand nach dem 1. Buch von mirjam</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2668&#038;cpage=1#comment-63954</link>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 16:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>Finde ich auch eine sehr schöne Vorstellung, dass sich gerade jetzt unzählige Lesebegeisterte mit ihren auserwählten Büchern auf einem Sofa, Stuhl, Bett ... befinden und jede Zeile geniessen ;)

Lass dir liebe Grüsse da, geniesse den Tee &amp; viel Spass mit Bernhard Schlink</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde ich auch eine sehr schöne Vorstellung, dass sich gerade jetzt unzählige Lesebegeisterte mit ihren auserwählten Büchern auf einem Sofa, Stuhl, Bett &#8230; befinden und jede Zeile geniessen <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lass dir liebe Grüsse da, geniesse den Tee &amp; viel Spass mit Bernhard Schlink</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesemarathon: Zwischenstand nach dem 1. Buch von Katrin von Saiten</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2668&#038;cpage=1#comment-63952</link>
		<dc:creator>Katrin von Saiten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Mich fasziniert die Idee auch :) Lesen ist wirklich nicht einsam an solchen Tagen. Schon lustig, dass man sich so fühlt, auch wenn man garnicht dasselbe liest und sich nicht sieht.

Ich sage Prost zum Ingwertee und stoße an mit Schokopudding ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich fasziniert die Idee auch <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Lesen ist wirklich nicht einsam an solchen Tagen. Schon lustig, dass man sich so fühlt, auch wenn man garnicht dasselbe liest und sich nicht sieht.</p>
<p>Ich sage Prost zum Ingwertee und stoße an mit Schokopudding <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ich bin dabei: LovelyBooks Lesemarathon 4./5.09. von Tati</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2643&#038;cpage=1#comment-63951</link>
		<dc:creator>Tati</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:58:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.buchkolumne.de/?p=2643#comment-63951</guid>
		<description>Hallo Karla,

ich werde jetzt mit purer Absicht nicht deinen Beitrag zu diesem Buch lesen... aus dem einfach Grund, weil es auf meiner heutigen Leseliste steht... sonst mag ich das vielleicht gar nicht lesen :-D 
Wünsche dir noch viel Spaß und schöne Lektüre... 

lg Tati</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karla,</p>
<p>ich werde jetzt mit purer Absicht nicht deinen Beitrag zu diesem Buch lesen&#8230; aus dem einfach Grund, weil es auf meiner heutigen Leseliste steht&#8230; sonst mag ich das vielleicht gar nicht lesen <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /><br />
Wünsche dir noch viel Spaß und schöne Lektüre&#8230; </p>
<p>lg Tati</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesemarathon: Zwischenstand nach dem 1. Buch von Narretei</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2668&#038;cpage=1#comment-63950</link>
		<dc:creator>Narretei</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:49:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.buchkolumne.de/?p=2668#comment-63950</guid>
		<description>Grüße ebenfalls Mitleserin,

die "Vorbereitungsliste" ist eigentlich mehr so eine 5-Minuten-Idee vom gestrigen Abend gewesen, bevor ich eingeschlafen bin und um etwa alles zeitlich grob zu fassen.
Ich finde die Vorbereitung wie z.B. deinerseits mit Informationen über die Lesepläne in ausgiebiger Form da deutlich beachtlicher. Dafür wäre ich wiederum viel zu faul gewesen *g*.
Es ist schön zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, den diese "Aktivitäten" nicht ganz so sehr tangieren. Ich hoffe, wir "lesen" uns noch weiter im Laufe des Abends und der Nacht :).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grüße ebenfalls Mitleserin,</p>
<p>die &#8220;Vorbereitungsliste&#8221; ist eigentlich mehr so eine 5-Minuten-Idee vom gestrigen Abend gewesen, bevor ich eingeschlafen bin und um etwa alles zeitlich grob zu fassen.<br />
Ich finde die Vorbereitung wie z.B. deinerseits mit Informationen über die Lesepläne in ausgiebiger Form da deutlich beachtlicher. Dafür wäre ich wiederum viel zu faul gewesen *g*.<br />
Es ist schön zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, den diese &#8220;Aktivitäten&#8221; nicht ganz so sehr tangieren. Ich hoffe, wir &#8220;lesen&#8221; uns noch weiter im Laufe des Abends und der Nacht :).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ich bin dabei: LovelyBooks Lesemarathon 4./5.09. von Katrin von Saiten</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=2643&#038;cpage=1#comment-63949</link>
		<dc:creator>Katrin von Saiten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 07:23:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.buchkolumne.de/?p=2643#comment-63949</guid>
		<description>Schön, dass du doch noch Zeit gefunden hast! Dein Eindruck vom Paolo Giordano Hörbuch würde mich sehr interessieren :) Und natürlich viel Spaß mit deiner restlichen Lektüre, auch wenn mich davon nichts reizt ;)

LG Katrin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass du doch noch Zeit gefunden hast! Dein Eindruck vom Paolo Giordano Hörbuch würde mich sehr interessieren <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Und natürlich viel Spaß mit deiner restlichen Lektüre, auch wenn mich davon nichts reizt <img src='http://www.buchkolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG Katrin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 267) Buchkolumne: Günter Grass mit &#8220;Die Blechtrommel&#8221; von Haldor</title>
		<link>http://www.buchkolumne.de/?p=838&#038;cpage=1#comment-62982</link>
		<dc:creator>Haldor</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:01:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.buchkolumne.de/?p=838#comment-62982</guid>
		<description>Eine differenzierte Darstellung! Die erste Version gilt nicht mehr. 
Als ehemaliger Deutschlehrer am Gymnasium musste ich diesen Roman einmal in der Oberstufe besprechen. Einmal und nie wieder! Ich sehe mich noch heute fluchend auf dem Sofa liegen, weil ich diesen Schweinekram lesen und auch noch analysieren musste. Dass Grass den Nobelpreis erhalten hat, darf uns von einer scharfen Kritik nicht abhalten Auch Böll hat den Nobelpreis bekommen, und was ist mit ihm heute? Man hält ihn für vergessen, diskutiert über Böll als Autor von „Gesinnungskitsch“! Die fast ausschließlich zu lesenden Lobeshymnen auf die „Blechtrommel“ verstellen uns den Blick auf die zeitgenössische Kritik: Die „Blechtrommel“ war zur Zeit ihres Erscheinens äußerst umstritten; sie wurde von etlichen Kritikern, auch von renommierten Autoren und Germanisten, total verrissen. Doch davon schweigt man heute seltsamerweise.
Hatten die damaligen Kritiker Recht? 
Man muss diesen Roman, um ihn richtig einzuordnen, auch unter dem Gesichtspunkt des künstlerischen Wertes betrachten. Nobelpreis hin, Nobelpreis her – auch Heinrich Böll hat den Nobelpreis bekommen. Übrigens auch Paul Heyse. Was ist mit diesem heute? Er ist vergessen. Und Böll? Siehe oben! Grass lebt noch, kann unentwegt weiter Reklame für sich selbst machen. Was wird aber mit ihm, wenn er mal nicht mehr ist? Ich bin der Überzeugung,  er wird allmählich genauso vergessen sein wie Böll und Heyse. 
Man muss stets im Auge behalten, dass nur die (wahre) Kunst überlebt; alles andere geht unter (Goethe: Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang). Es gibt einige fundamentale Regeln der (literarischen) Kunst, die ein Schriftsteller beachten muss; andernfalls verschwindet sein Werk im Orkus der Vergänglichkeit. Vor allem muss es dem Künstler um Wahrheit gehen („Die Kunst ist das Ins-Werk-Setzen der Wahrheit“; Heidegger). Denn nur durch Wahrhaftigkeit, Stimmigkeit und Glaubwürdigkeit entfaltet die Kunst ihre Magie. Betrachten wir kurz den Böll-Roman „Ansichten eines Clowns“: Hier kann man genau sehen, wie sich ein Autor an die elementare Kunstregel der Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit nicht hält. Z.B. darf ein der Kunst verpflichteter Schriftsteller keine der handelnden Figuren lächerlich machen; es sei denn, er will eine Satire oder eine Komödie verfassen. Das ist aber im Böll-Roman „Ansichten eines Clowns“ erklärtermaßen nicht der Fall (Böll: „Das ist eine Liebesgeschichte!“). Bölls Todsünde wider die Kunst: er hat die Vertreter des Establishments (Kapitalisten, ehemalige, gewendete Nazis, Kirchenvertreter) lächerlich gemacht (in „Ansichten eines Clowns“). Diese Romanfiguren haben aber auch ihre Wahrheit und ihr Schicksal. Böll machte aus ihnen Karikaturen. Nur die linken Protagonisten in dem Roman sind seriöse Figuren. So etwas nennt man Schwarz-Weiß-Charakteristik und das ist die Methode des Kitsches. [Im Brot der frühen Jahre ist es allerdings anders, aber dieser Roman ist zu zeitgebunden ( = triste, uns völlig entrückte Nachkriegsproblematik)]. 
Wenn man den Grass-Roman „Blechtrommel“ genau analysiert, wird man auf bestimmte Charakterisierungen stoßen, bei denen die Absicht des Autors unverkennbar auf politische Abwertung, Negativdarstellung zielt. Z.B. ist der Trompeter Meyn, ein Nazi, derart widerlich gekennzeichnet – er bringt seine 4 Katzen brutal um - , dass damit mehr als nur eine individuelle Charakterisierung erreicht werden soll; das ganze Nazi-System, dessen Repräsentant Meyn ist, soll in ein rabenschwarzes Licht getaucht werden, zumal Meyn zu seiner Rehabilitierung noch einen besonderen Eifer während der Reichkristallnacht an den Tag legt. Die äußerst ausführliche, geradezu viehische Art der Beschreibung dient hier als Kennzeichnung des Nationalsozialismus. Andere Nazis werden dagegen lächerlich gemacht, z. B. die marschierenden SA Leute, die durch Oskars Trommeln aus dem Tritt geraten, oder die Pfadfindererotik des Gemüsehändlers Greff oder die KdF- Geselligkeiten der Schefflers. Dagegen wird der Antagonist der Nazis, der Jude Markus, geradezu als Lichtgestalt gezeichnet. („Er nahm mit sich alles Spielzeug dieser Welt“, s. „Blechtrommel“, S. 166). Wohlgemerkt: das Verbrechertum des Nationalsozialismus soll hier nicht relativiert werden, schon gar nicht soll die „Unschuld“ der ermordeten oder sonst in den Tod getriebenen Juden in Zweifel gezogen werden. Aber die Art der gegensätzlichen Charakterisierung lässt fatal an Schwarz-Weiß- Charakteristik denken. Die kann in ihrer geballten Verallgemeinerung nicht stimmen. [Ich habe NS-Mitläufer bzw. „Minderbelastete“ gekannt, das waren ganz normale Leute; auch von den schwerer Belasteten haben vielleicht etliche unter Befehlszwang gehandelt und ihr Mitwirken bitter bereut. Eine solche differenzierende Betrachtung fehlt bei Grass; er behandelt die Nazis oder Nazi-Sympathisanten „politisch“ und damit einseitig]. Andererseits wird Sigismund Markus, der die verfolgten Juden repräsentiert, ebenfalls „politisch“ behandelt, das heißt überaus positiv charakterisiert. 
Weiter gilt im Bereich der literarischen Kunst nach wie vor der Schiller-Satz: Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst; „heiter“ als Metapher verstanden. Das heißt, die Kunst muss uns auch - ich würde sagen: überwiegend -  mit positiven, erhabenen, noblen Gefühlen durchdringen. Auf keinen Fall darf sie nur Gefühle wie Abscheu, Ekel, Widerwillen, Kotzneigung auslösen. Das aber ist bei der „Blechtrommel“ nahezu durchgehend der Fall.(Für mich das stärkste Indiz, dass es sich hier nicht um ein echtes Kunstwerk handelt; eher haben wir es bei der „Blechtrommel“ mit saurem Kitsch zu tun). 
Mit dem Merkmal „Wahrhaftigkeit“ hängen noch weitere Eigenschaften des Kunstwerkes zusammen: Maß und Ordnung („Kunst ist die Vernunft selbst, verschönert durch das Genie“; Chopin / Delacroix). Die maßlosen Darstellungen des Schlechten, Widerwärtigen, Abscheulichen in der Blechtrommel weisen wieder auf ein typisches Kitschmerkmal hin: die Kumulation (hier nicht des Ästhetischen, wie beim süßlichen Kitsch, sondern des Grauenerregenden, Grässlichen  - beim sauren Kitsch).
Ich frage mich, wie jemand so ein Machwerk mit Gewinn lesen kann. Ich habe heute noch den Verdacht, die Juroren von Stockholm haben diese „gräuliche Windbeutelei“ überhaupt nicht gelesen. Die haben vermutlich nur auf Empfehlung entschieden (wie auch bei Jellinek!). Deshalb wird nach meiner Überzeugung auch Grass (wie Böll und Heyse) bald vergessen sein, sobald er nicht mehr Reklame für sich selbst machen kann. (Eventuell könnte es sein, man lässt „Die Blechtrommel“(= Grass’ einzig richtig anerkanntes Werk) dereinst mal als schwarze Satire oder Groteske durchgehen. Davon war aber bislang nicht die Rede. Man las immer nur von Schelmenroman oder Entwicklungsroman. Abgesehen davon halte ich die Satire nur für eine niedere Form der Kunst. Satire kann fast jeder. Andere lächerlich zu machen, ist keine große Kunst 
Auch Siegfried Lenz (in der „Deutschstunde“) kann der Vorwurf der Schwarz-Weiß-Zeichnung nicht erspart werden. Man achte auf die Charakterisierung des Nazi-Polizisten Jepsen, der den Maler Nansen mit einer grotesken Konsequenz verfolgt. Die Leute um Nansen sind natürlich edle, hochherzige liebenswerte Menschen; die Personen um Jepsen (mit Ausnahme seines Sohnes Siggi); na, was sind sie? Miese, lächerliche Figuren! Verdächtig ist auch, dass alle drei genannten neudeutschen Schriftsteller für die SPD Wahlkampf gemacht haben; sie waren m. a. W. parteiisch. Welcher seriöse Schriftsteller, dem es um die Wahrheit der Kunst geht, macht schon für eine Partei Wahlpropaganda?
Beste Grüße
Haldor</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine differenzierte Darstellung! Die erste Version gilt nicht mehr.<br />
Als ehemaliger Deutschlehrer am Gymnasium musste ich diesen Roman einmal in der Oberstufe besprechen. Einmal und nie wieder! Ich sehe mich noch heute fluchend auf dem Sofa liegen, weil ich diesen Schweinekram lesen und auch noch analysieren musste. Dass Grass den Nobelpreis erhalten hat, darf uns von einer scharfen Kritik nicht abhalten Auch Böll hat den Nobelpreis bekommen, und was ist mit ihm heute? Man hält ihn für vergessen, diskutiert über Böll als Autor von „Gesinnungskitsch“! Die fast ausschließlich zu lesenden Lobeshymnen auf die „Blechtrommel“ verstellen uns den Blick auf die zeitgenössische Kritik: Die „Blechtrommel“ war zur Zeit ihres Erscheinens äußerst umstritten; sie wurde von etlichen Kritikern, auch von renommierten Autoren und Germanisten, total verrissen. Doch davon schweigt man heute seltsamerweise.<br />
Hatten die damaligen Kritiker Recht?<br />
Man muss diesen Roman, um ihn richtig einzuordnen, auch unter dem Gesichtspunkt des künstlerischen Wertes betrachten. Nobelpreis hin, Nobelpreis her – auch Heinrich Böll hat den Nobelpreis bekommen. Übrigens auch Paul Heyse. Was ist mit diesem heute? Er ist vergessen. Und Böll? Siehe oben! Grass lebt noch, kann unentwegt weiter Reklame für sich selbst machen. Was wird aber mit ihm, wenn er mal nicht mehr ist? Ich bin der Überzeugung,  er wird allmählich genauso vergessen sein wie Böll und Heyse.<br />
Man muss stets im Auge behalten, dass nur die (wahre) Kunst überlebt; alles andere geht unter (Goethe: Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang). Es gibt einige fundamentale Regeln der (literarischen) Kunst, die ein Schriftsteller beachten muss; andernfalls verschwindet sein Werk im Orkus der Vergänglichkeit. Vor allem muss es dem Künstler um Wahrheit gehen („Die Kunst ist das Ins-Werk-Setzen der Wahrheit“; Heidegger). Denn nur durch Wahrhaftigkeit, Stimmigkeit und Glaubwürdigkeit entfaltet die Kunst ihre Magie. Betrachten wir kurz den Böll-Roman „Ansichten eines Clowns“: Hier kann man genau sehen, wie sich ein Autor an die elementare Kunstregel der Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit nicht hält. Z.B. darf ein der Kunst verpflichteter Schriftsteller keine der handelnden Figuren lächerlich machen; es sei denn, er will eine Satire oder eine Komödie verfassen. Das ist aber im Böll-Roman „Ansichten eines Clowns“ erklärtermaßen nicht der Fall (Böll: „Das ist eine Liebesgeschichte!“). Bölls Todsünde wider die Kunst: er hat die Vertreter des Establishments (Kapitalisten, ehemalige, gewendete Nazis, Kirchenvertreter) lächerlich gemacht (in „Ansichten eines Clowns“). Diese Romanfiguren haben aber auch ihre Wahrheit und ihr Schicksal. Böll machte aus ihnen Karikaturen. Nur die linken Protagonisten in dem Roman sind seriöse Figuren. So etwas nennt man Schwarz-Weiß-Charakteristik und das ist die Methode des Kitsches. [Im Brot der frühen Jahre ist es allerdings anders, aber dieser Roman ist zu zeitgebunden ( = triste, uns völlig entrückte Nachkriegsproblematik)].<br />
Wenn man den Grass-Roman „Blechtrommel“ genau analysiert, wird man auf bestimmte Charakterisierungen stoßen, bei denen die Absicht des Autors unverkennbar auf politische Abwertung, Negativdarstellung zielt. Z.B. ist der Trompeter Meyn, ein Nazi, derart widerlich gekennzeichnet – er bringt seine 4 Katzen brutal um - , dass damit mehr als nur eine individuelle Charakterisierung erreicht werden soll; das ganze Nazi-System, dessen Repräsentant Meyn ist, soll in ein rabenschwarzes Licht getaucht werden, zumal Meyn zu seiner Rehabilitierung noch einen besonderen Eifer während der Reichkristallnacht an den Tag legt. Die äußerst ausführliche, geradezu viehische Art der Beschreibung dient hier als Kennzeichnung des Nationalsozialismus. Andere Nazis werden dagegen lächerlich gemacht, z. B. die marschierenden SA Leute, die durch Oskars Trommeln aus dem Tritt geraten, oder die Pfadfindererotik des Gemüsehändlers Greff oder die KdF- Geselligkeiten der Schefflers. Dagegen wird der Antagonist der Nazis, der Jude Markus, geradezu als Lichtgestalt gezeichnet. („Er nahm mit sich alles Spielzeug dieser Welt“, s. „Blechtrommel“, S. 166). Wohlgemerkt: das Verbrechertum des Nationalsozialismus soll hier nicht relativiert werden, schon gar nicht soll die „Unschuld“ der ermordeten oder sonst in den Tod getriebenen Juden in Zweifel gezogen werden. Aber die Art der gegensätzlichen Charakterisierung lässt fatal an Schwarz-Weiß- Charakteristik denken. Die kann in ihrer geballten Verallgemeinerung nicht stimmen. [Ich habe NS-Mitläufer bzw. „Minderbelastete“ gekannt, das waren ganz normale Leute; auch von den schwerer Belasteten haben vielleicht etliche unter Befehlszwang gehandelt und ihr Mitwirken bitter bereut. Eine solche differenzierende Betrachtung fehlt bei Grass; er behandelt die Nazis oder Nazi-Sympathisanten „politisch“ und damit einseitig]. Andererseits wird Sigismund Markus, der die verfolgten Juden repräsentiert, ebenfalls „politisch“ behandelt, das heißt überaus positiv charakterisiert.<br />
Weiter gilt im Bereich der literarischen Kunst nach wie vor der Schiller-Satz: Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst; „heiter“ als Metapher verstanden. Das heißt, die Kunst muss uns auch - ich würde sagen: überwiegend -  mit positiven, erhabenen, noblen Gefühlen durchdringen. Auf keinen Fall darf sie nur Gefühle wie Abscheu, Ekel, Widerwillen, Kotzneigung auslösen. Das aber ist bei der „Blechtrommel“ nahezu durchgehend der Fall.(Für mich das stärkste Indiz, dass es sich hier nicht um ein echtes Kunstwerk handelt; eher haben wir es bei der „Blechtrommel“ mit saurem Kitsch zu tun).<br />
Mit dem Merkmal „Wahrhaftigkeit“ hängen noch weitere Eigenschaften des Kunstwerkes zusammen: Maß und Ordnung („Kunst ist die Vernunft selbst, verschönert durch das Genie“; Chopin / Delacroix). Die maßlosen Darstellungen des Schlechten, Widerwärtigen, Abscheulichen in der Blechtrommel weisen wieder auf ein typisches Kitschmerkmal hin: die Kumulation (hier nicht des Ästhetischen, wie beim süßlichen Kitsch, sondern des Grauenerregenden, Grässlichen  - beim sauren Kitsch).<br />
Ich frage mich, wie jemand so ein Machwerk mit Gewinn lesen kann. Ich habe heute noch den Verdacht, die Juroren von Stockholm haben diese „gräuliche Windbeutelei“ überhaupt nicht gelesen. Die haben vermutlich nur auf Empfehlung entschieden (wie auch bei Jellinek!). Deshalb wird nach meiner Überzeugung auch Grass (wie Böll und Heyse) bald vergessen sein, sobald er nicht mehr Reklame für sich selbst machen kann. (Eventuell könnte es sein, man lässt „Die Blechtrommel“(= Grass’ einzig richtig anerkanntes Werk) dereinst mal als schwarze Satire oder Groteske durchgehen. Davon war aber bislang nicht die Rede. Man las immer nur von Schelmenroman oder Entwicklungsroman. Abgesehen davon halte ich die Satire nur für eine niedere Form der Kunst. Satire kann fast jeder. Andere lächerlich zu machen, ist keine große Kunst<br />
Auch Siegfried Lenz (in der „Deutschstunde“) kann der Vorwurf der Schwarz-Weiß-Zeichnung nicht erspart werden. Man achte auf die Charakterisierung des Nazi-Polizisten Jepsen, der den Maler Nansen mit einer grotesken Konsequenz verfolgt. Die Leute um Nansen sind natürlich edle, hochherzige liebenswerte Menschen; die Personen um Jepsen (mit Ausnahme seines Sohnes Siggi); na, was sind sie? Miese, lächerliche Figuren! Verdächtig ist auch, dass alle drei genannten neudeutschen Schriftsteller für die SPD Wahlkampf gemacht haben; sie waren m. a. W. parteiisch. Welcher seriöse Schriftsteller, dem es um die Wahrheit der Kunst geht, macht schon für eine Partei Wahlpropaganda?<br />
Beste Grüße<br />
Haldor</p>
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